Drei Fragen (7): Jupiterska

Jupiterska und ich haben uns so kennengelernt: Sie hatte einen Stand auf einem kleinen Designmarkt am Hafen von Rijeka und ich habe gar nicht auf sie geachtet, nur auf eines der gerahmten Bilder, das sie verkauft hat. (Zum Motiv keine Angaben, ich habe es nämlich gekauft, ein Geschenk für eine Freundin.) Erst als ich schon bezahlt hatte, fragte ich: And who made this?

Und Jupiterska grinste: I did!

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Drei Fragen (6): Zoran Herenda

Wer nach Rijeka kommt, landet irgendwann am Hafen, und am Hafen sieht man es sofort: Dieses weiße Schiff mit den riesigen roten Buchstaben RIJEKA2020.

Tatsächlich dachte ich zuerst: Aha, das ist das Büro der Kulturhauptstadt-Organisatoren! Aber das Schiff ist ein Hotel, eine Bar, ein Restaurant – und das schon lange. Die roten Buchstaben sind Werbung, und in diesen tristen Coronazeiten wirken sie mittlerweile wie eine Erinnerung: Es ist immer noch Kulturhauptstadtjahr.

Also, rauf aufs Boot auf einen Drink mit dem Barkeeper!

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Drei Fragen (5): Petar

Gerade wird es in Rijeka immer heißer, und der Wind, der schwächelt auch. Was noch übrig ist, fühlt sich an, als würde mich ein Fieberkranker anhauchen. An solchen Tagen bleiben die Gedanken in meinem Kopf kleben. Da hilft kein Schütteln, da hilft kein Schreien, da hilft nur das Meer.

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Drei Fragen (4): Dragan Kordić

Habe ich eigentlich schon erwähnt, wie freundlich die Menschen in Rijeka sind? Freundlich, unkompliziert, offen? So jedenfalls verlief auch meine Begegnung mit Dragan Kordić, einem 32 Jahre alten Illustrator, der mit seiner Frau, seiner kleinen Tochter, zwei Hunden und einem Papagei (!) in Rijeka lebt. Dass mit dem Papagei habe ich leider erst erfahren, als ich mir Dragans Homepage angesehen habe, aber vielleicht liest er ja mit: Hallo Dragan, ich habe auch einen Papagei, mehr siehe unten!

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Drei Fragen (3) – Iva Sušić

Eine Stadt ist nichts ohne ihre Bewohner — und ich befrage regelmäßig Menschen in Rijeka zu ihrem Leben hier. Einzige Regel der regelmäßigen Drei Fragen: Keine Frage taucht zweimal auf. Das Motto der Kulturhauptstadt lautet schließlich Hafen der Vielfalt.

Heute: Die 32-jährige Iva Sušić aus dem Rijeka2020-Team.

Ivas Arbeitsplatz kann man sich so vorstellen: Eine alte Fabrikhalle am Hafen mit improvisierten Büros, in denen Menschen sich um die Organisation des Kulturhauptstadtjahrs kümmern. Es sieht aus wie eine Mischung aus Start-Up, Off-Theater und Drogenumschlagplatz. Dazwischen: sehr viele, sehr freundliche Bürohunde.

Achtung Illustration! Dieses Bild erscheint bei Google, wenn man „freundlicher Bürohund“ eintippt (Quelle: HubSpot). Ich hätte besser die echten Rijeka2020-Hunde fotografieren sollen.
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Drei Fragen (2) – Damir Steinfl

Eine Stadt ist nichts ohne ihre Bewohner — und ich möchte von den Menschen in Rijeka wissen: Lesen sie Bücher zu Ende, die ihnen nicht gefallen? In welchem Restaurant gehen sie mit ihrer Mutter essen? Und wo würden sie in Rijeka jemanden küssen? Einzige Regel der regelmäßigen Drei Fragen: Keine Frage taucht zweimal auf. Das Motto der Kulturhauptstadt lautet schließlich Hafen der Vielfalt.

Auf Damir Steinfl (43) bin ich über das Projekt comiXconnection gestoßen, das in Berlin im Museum für Europäische Kulturen noch bis Sommer 2021 zu sehen ist. Die Ausstellung spürt der hierzulande eher unbekannten Comic-Szene Südosteuropas nach. Zu sehen sind Werke von Künstlern aus Serbien, Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina sowie Ungarn und Rumänien.

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Drei Fragen (1) – Ines Takač

Eine Stadt ist nichts ohne ihre Bewohner — und ich möchte von den Menschen in Rijeka wissen: Lesen sie Bücher zu Ende, die ihnen nicht gefallen? In welchem Restaurant gehen sie mit ihrer Mutter essen? Und wo würden sie in Rijeka jemanden küssen (wenn es kein Coronavirus gäbe)?

Einzige Regel der regelmäßigen Drei Fragen: Keine Frage taucht zweimal auf. Das Motto der Kulturhauptstadt lautet schließlich Hafen der Vielfalt.

Die Reihe startet mit Ines Takač. Ines ist 22, studiert an der Universität Rijeka Translatologie für die Sprachen Englisch und Deutsch und übersetzt diesen Blog Woche für Woche ins Kroatische.

Falls irgendwer daran zweifeln sollte, dass der Punkrock in Rijeka beliebt ist: Ines war erst im Februar auf einem Konzert der Band Paraf, die ich hier erwähnt habe.

Und Ines liebt das deutsche Wort: Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz.

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