Aber auf den dritten Blick

Rijeka besticht nicht auf den ersten Blick, auch nicht auf den zweiten.

Aus: „Europa erlesen: Rijeka“
Anthologie zu Rijeka, erschienen im März 2020 im Wieser-Verlag

Diese hübsche Anthologie dreht sich rund um Rijeka und zeichnet nicht immer ein schmeichelhaftes Bild von der Stadt. Aber die Worte der Herausgeber gehen natürlich weiter:

Rijeka besticht nicht auf den ersten Blick, auch nicht auf den zweiten. Doch wer tiefer blickt und in die Geschichte der Stadt eintaucht, dem tut sich ein erstaunlicher Mikrokosmos auf.

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Treffen sich zwei Stadtschreiber (1)

Bei Zoom braucht man keinen Mundschutz, nur eine Flasche Club Mate (in Berlin) und ein Glas Whiskey (in Dundalk): Letzte Woche habe ich mich per Videocall mit Marcel Krueger getroffen, dem letztjährigen Stadtschreiber. Marcel hat 2019 im Auftrag des Deutschen Kulturforums östliches Europa fünf Monate aus dem polnischen Olsztyn/Allenstein gebloggt.

Zehn Fragen wollte jeder für den anderen vorbereiten, um dann jeweils einen Text über die Begegnung zu schreiben – Bedingung: nur eine Frage durfte mit Corona zu tun haben. Die Fragen haben wir bald vergessen, das Gespräch ging aber fast zwei Stunden. Mein Text dazu kommt morgen, hier ist Marcels:

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Möwen in Slow-Motion und betrunkene Journalisten: Die Rijeka-Serie »Novine«

Hätte mich jemand gefragt, hätte ich nicht geglaubt, dass es auf Netflix kroatische Fernsehserien gibt. Nun, kroatische Fernsehserien gibt es auch nicht, aber immerhin eine. Und die spielt in Rijeka! Vier Jahre ist die erste Staffel von Novine alt. Im März startete in Kroatien die dritte Runde, auf Netflix sind die ersten zwei Staffeln unter dem Titel The Paper zu sehen. Die habe ich mir natürlich angesehen. (Auf Kroatisch mit deutschen Untertiteln!)

Möwen in Slo-Mo am Hafen: Szene aus der Rijeka-Serie Novine auf Netflix
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